Pferdewissen

 

 Welches Saatgut ist für Pferdekoppeln geeignet?

Es ist wieder Zeit, die Grasnarbe von Weide und Heuwiesen zu verbessern. Durch Selektives Grasen, starkem Verbiss oder hoher Trittbelastung ist gerade die Pferdeweide stark ausgedünnt.

Kräuter bringen Vielfalt: Hinsichtlich des Nährwertes stellen Kräuter für das Grünfutter einer Bereicherung dar, weil sie hohe Mengen an Spurenelementen beinhalten. Als anspruchslos gelten Schafgarbe, Spitzwegerich und Wiesenkümmel. Diese gedeihen auf fast allen Böden gleich gut. Kamille und Wildfenchel hingegen nur auf trockenen Böden.

Auf die richtige Mischung kommt es an.

Vor allem die beabsichtigte Nutzung der Weidefläche kommt es an. Bei intensiver Beweidung sollten trittfeste Untergräser überwiegen. Dazu gehören: Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Rispe einjährig, Kammgras Welsches Weidelgras, Rotschwingel um nur einige zu nennen. Auch sollte man darauf achten das  zu einer extensiven Weidenutzung die Obergräser eine bedeutende Rolle spielen. Dazu Zählen: Welsches Weidelgras, Knaulgras, Flechtstraußgras, RohrSchwingel oder Wiesenschwingel und Lieschgras.

Sogenannte Reparatur Saatmischungen besitzen häufig hohe Anteile an Deutschen Weidelgras. Dies keimt rasch und ist besonders trittfest. Entsprechend breit sind seine Bodenansprüche, Ertragshöhe und Nutzungsreife. Jedoch speichert es relativ hohes Fruktan, die vorallem Rehepferden problemen bereiten kann.Inzwischen werden jedoch auch Saatgutmischungen mit Gräsersorten angeboten, die einen geringeren Fruktangehalt enthalten.

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